
Peruanisches
Jesuskind
im Heiligenschein ist das Kreuz bereits zu erkennen
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das wort ist fleisch geworden und hat unter uns gewohnt
(jo
1,14)
gott
ist einer von uns geworden
er
lieferte sich uns menschen aus
indem
er mensch wurde
was
wir aus ihm machen
das
liegt an uns
was
wir mit ihm machen
das
liegt an uns
was
wir ihn sein lassen
liegt
das an uns?
er
will in uns wohnen
in
unserer kleinheit
in
unserer schwäche
in
unserer schutzbedürftigkeit
in
unseren freuden
in
unserer liebe
Text und Foto: Sr. M. Katharina Wildenauer
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Advent
Advent ist die Zeit des noch nicht
aber bald
Advent ist die Zeit der Vorbereitung
auf den, der unser Leben hell machen will
Text und
Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
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Du beschirmst mein Haupt
(Ps 140)
Guter Gott
Tag für Tag
hältst du deinen Schirm über mich
so mag mich kein Regentropfen erschrecken
kein Hagelkorn erschlagen
und kein zu heißer Sonnenstrahl mich verbrennen
Guter Gott
Tag für Tag
hältst du deinen Schirm über mich
schenk du mir den Mut und die Kraft
in deinem Schutz
meinen Schirm über die zu halten,
die meinen Weg begleiten.
Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
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Im Eingang zum
Mutterhaus finden Sie folgende Darstellung des
Sonnengesanges, den Schüler der Förderzentren geistige Entwicklung und
Hören mit Schülern der Berufsschule Ursberg hergestellt haben

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Friedenskreuz und Tau
Christus
am
Kreuz
du
willst den Frieden
den
Frieden in uns
den
Frieden in der Welt
Christus
am
Kreuz
du
zeigst uns das Leben
Überraschungen
gleich
im
Brot, im Wasser, im Wein
Christus
am
Kreuz
du
willst, dass wir leben
aber
auch Leben geben
zu
uns komme dein Reich
Christus
am
Kreuz
ein
Stern, ein König
wirfst
Strahlen weit
Strahlen
der Hoffnung – einer Krone gleich
Christus
am
Kreuz
du
bist nicht fern in den Himmeln
weilst
auf der Erde
in
jedem von uns
Christus
am
Kreuz
du
verbindest Himmel und Erde
es
komme dein Reich
dank
dir für den Segen
Text
und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
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wege
jeder hat seinen ganz persönlichen Weg durch das Leben
einmal kann ich meinen Weg zuversichtlichen Schrittes gehen
ein anderer Mal setze ich bedächtig Fuß vor Fuß
oder ich zögere gar
manchmal tut es mir weh zu gehen
aber ich weiß
immer geht einer mit
er will mich führen
er will, dass ich zum wesentlichen finde
wie gehe ich meinen weg vor und mit gott?
Text
und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
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kehrt um und glaubt
alles liegt im ungewissen
gewiss ist nur das ende
glaube gibt uns das licht
auf dieses licht lasst uns hoffen und vertrauen
Text und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
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Du
führst mich hinaus in die Weite
Du machst meine Finsternis hell
Psalm
18
In
diesen Tagen gehen unsere Gedanken immer wieder in Richtung Haiti
Wir
spüren Ohnmacht - Sprachlosigkeit - Leid - Ohnmacht
Wir
können ein wenig helfen mit unserem Geld
Wir
können ein wenig helfen mit unserem Gebet
Mögen
wir aber auch immer wieder dankbar sehen,
dass
Gott uns
führt
schützt
und
begleitet
Text und Bild: Sr.
M. Katharina
Wildenauer CSJ
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Advent
Advent ist
im Dunkeln
hören
was
der Engel
uns sagen will.
Text und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
Der Engel ist ein Werk von Franz Höchstötter aus Köngetried im Allgäu
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Kreuz und Tau
Erlösung und Segen
Licht - mein Heil
auf den Labyrinthwegen meines Lebens
dabei sind
Geborgenheit
empfangen und geben
suchen und fragen
Urbilder des Lebens
Vorbilder des
Glaubens
Text und Bild: Sr.
M. Katharina Wildenauer CSJ
Link
zu: Tau
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ich darf wachsen
jeden tag
in deine nähe
ich darf wachsen
jeden tag
in meine tiefe
ich darf wachsen
jeden tag
nur
meine wurzeln muss ich pflegen
und
ein weites herz muss ich haben
für dich und deinen willen
ich darf wachsen
jeden tag
dabei bin ich nicht allein
denn
du bist bei mir
und
willst in mir wachsen
ich darf wachsen
jeden tag
dabei bin ich nicht allein
denn
du stellst menschen an mir an meine seite
ich darf wachsen
jeden tag
gib du mir kraft
die schmerzen, die unausweichlich sind, zu tragen
und
die freuden zu sehen
ich darf wachsen
jeden tag
doch nicht für mich allein soll dieses wachstum sein
Reich Gottes willst du damit sichtbar machen
so bitt ich
lass mich wachsen jeden tag
und
gib mir mut dazu
Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
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Höchster,
allmächtiger, guter Herr,
dein sind der Lobpreis, die Herrlichkeit und Ehre
und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.
Gelobt
seist du, mein Herr,
mit allen deinen Geschöpfen,
zumal dem Herrn Bruder Sonne;
er ist der Tag, und du spendest uns das Licht durch ihn.
Und schön ist er und strahlend in großem Glanz,
dein Sinnbild, o Höchster.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch Schwester Mond und die Sterne,
am Himmel hast du sie gebildet,
hell leuchtend und kostbar und schön.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken
und heiteren Himmel und jegliches Wetter,
durch das du deinen Geschöpfen den Unterhalt gibst.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch Schwester Wasser,
gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch Bruder Feuer,
durch das du die Nacht erleuchtest;
und schön ist es und liebenswürdig und kraftvoll und stark.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns ernährt und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch jene, die verzeihen um deiner Liebe willen
und Krankheit ertragen und Drangssal.
Selig jene, die solches ertragen in Frieden,
denn von dir, Höchster, werden sie gekrönt werden.
Gelobt
seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
Wehe jenen, die in schwerer Sünde sterben.
Selig jene, die sich in deinem heiligsten Willen finden,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.
Lobt
und preist meinen Herrn
und sagt ihm Dank und
dient ihm mit großer Demut.
Der
Sonnengesang ist der bekannteste Text des hl. Franz von Assisi und
zählt zur Weltliteratur.
Franziskus hat diesen 1224/25
geschrieben, als er bereits schwer krank war.
Der Sonnengesang, gehört zu den franziskanischen Gebeten..
Dieses Gebet ist ein Lobgesang auf Gottes gute Schöpfung.
Dieses Gebet fordert franziskanisch denkende und betende Menschen
heraus in ihrem Verhalten zur Schöpfung, zum Nächsten und zur eigenen
Geschöpflichkeit.
Der
Sonnengesang drückt aber auch einen wesentlichen Gedanken der
Spiritualität des hl. Franziskus aus.
Er sieht in allen Geschöpfen Brüder und Schwestern.
Bild: Sr. Katharina
Wildenauer CSJ
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Bild: Sr. Katharina
Wildenauer CSJ
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Das
Logo des Dominikus-Ringeisen-Werkes und ein Teil unseres Ordenssignets
zeigt einen Eisenring aus dem ein Baum mit sieben Ästen wächst. Diese
Äste versinnbildlichen die sieben leiblichen und sieben geistigen Werke
der Barmherzigkeit Damit ist verdichtet dargestellt, was
Dominikus Ringeisen angestrebt und verwirklicht hat.
Die sieben leiblichen
Werke der Barmherzigkeit:
- Hungrige speisen
- Durstige tränken
- Nackte bekleiden
- Fremde beherbergen
- Gefangene befreien
- Kranke besuchen
- Tote begraben
Die sieben geistigen
Werke der Barmherzigkeit:
- Unwissende belehren
- Verzagte zu neuem Anfang ermutigen
- Zweifelnden raten
- Betrübte trösten
- Einander geduldig ertragen
- Für Lebende und Verstorbene beten
Bischof Wanke hat diese
Werke für unsere Zeit übersetzt:
- Einem
Menschen sagen: Du gehörst dazu
- Ich
höre dir zu
- Ich
rede gut über dich
- Ich
gehe ein Stück mit dir
- Ich
teile mit dir
- Ich
besuche dich
- Ich
bete für dich
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Schöpfung
Mut
zum Blühen
Fantasie
in der Entfaltung
Vertrauen,
dass Gott,
sie in seiner Hand
hält.
Text und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
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(Ein Ausschnitt aus
der romanischen Kreuzigungsgruppe in der Pfarrkirche Ursberg;
Gesamtbild siehe unten)

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Woran
halte ich mich
wenn
ich
unter dem Kreuz
stehe?
Text und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
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Das Deckengemälde
in unserer Kapelle St. Josef zeigt die Anfänge
des Dominikus-Ringeisen-Werkes.
Im 19.
Jahrhundert versuchten immer mehr Menschen mit engagierter Hilfe die
bestehende Not zu lindern.
Dazu zählte
Dominikus Ringeisen mit seinen Helferinnen, den Kaufbeurer
Franziskanerinnen und freiwilligen Helferinnen, die später die ersten
Schwestern der St. Josefskongregation wurden.
Wir sehen aber
auch die Bewohner des Werkes.
Dabei fällt auf:
Jede und jeder bringt
sich in dieses Werk ein
- und wenn es nur das Halten der Baupläne ist,
um den Verantwortlichen das miteinander Denken zu erleichtern.
Und
heute?
Im Jahr 2009 blicken
wir auf 125 Jahre Dominikus-Ringeisen-Werk.
Wir feiern die
Bereitschaft zur Hilfe für die Menschen.
Wenn ein Ideal so lange
lebt, dann hat es auch Zukunft!
Gutes bewahren
Gott vertrauen
Zukunft gestalten
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Bild: Sr. Katharina
Wildenauer CSJ
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Einer wird kommen,
ganz anders als
gedacht,
ein Freund der
Kinder, Kranken und Armen.
Einer wird kommen,
ganz anders als
gedacht,
der wirklich
Frieden macht.
nach Robert Haas
Kinder sind offen und staunen noch über das Wunder.
Dies war bei einem Weihnachtsspiel der Schüler mit einer geistigen
Behinderung deutlich zu spüren.
Hier in Kurzfassung und veränderter Form die Geschichte vom Spaßmacher,
dem Königsstern und dem Jesuskind nach der Legende "Der Königsstern"
von Max Bollinger, die die Schulkinder spielten: weiter
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Advent
ganz langsam möchte ich gehen
durch
diese Zeit -
Zeit
möchte ich haben
für
die Stille und den Mond
für
manches Herz
das
seine Tränen
nur
den Sternen weint
und
Zeit für dich
mein
Gott
ganz
langsam
möchte
ich dir
entgegen
gehen
vertrauen
dass
du schon bist
wohin
ich will.
Eva-Maria Leiber
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Gemalt von
Christine Hölderl
entstanden
im Angebot „Kreatives Gestalten“
der Förderstätte
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DU
in mir
ich
in DIR
DU
trägst mich
ich
trage DICH
doch nicht nur ich
auch die anderen
dies
ist mir Hoffnung und Kraft
dies
ist Auftrag und Verantwortung
Text und Bild: Sr.
M. Katharina
Wildenauer CSJ
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stehen
bleiben
Ausschau
halten
meine
Sehnsucht wahrnehmen
meine
Sehnsucht kennen
stehen
bleiben
Ausschau
halten
wahrnehmen,
dass ich etwas bewege
wissen,
was ich bewege
stehen
bleiben
Ausschau
halten
Abschied
wahrnehmen
Abschied
gestalten
loslassen
Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
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Gottes Windrad bin ich
gut
konstruiert
aber
angewiesen auf
den Antrieb von außen
Luft Wind
Gott
schenkt mir den Lebensatem
jeden Tag neu, jede Stunde, jede Minute,
ja jede Sekunde
Dieser
Atem
Gottes, sein
Wind,
trifft mich
treibt
mich an
Ich
brauche seinen Atem,
seinen Geist,
der mich in Bewegung bringt
Text
und Bild: Sr.
M. Katharina Wildenauer CSJ
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ich traue mich
weil ich vertraue
dass Gott weiß
was heute gefragt ist
ich traue mich
und versuche
zu hören
was Gott will
ich traue mich
und danke
dass Gott mir zutraut
mit ihm zu leben
TExt und Bild: Sr.
M. Katharina Wildenauer CSJ
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Wenn wir auch am Boden liegen
leben wir von Zuversicht
Jesu Leiden, Jesu Sterben
endete im Grabe nicht
Text:
Sr.
M. Katharina Wildenauer CSJ
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Foto
von Kerstin Junker
www.kerstinjunker.de
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Wenn ich auch im Eise liege
so lockt mich doch
der Sonne Kraft
zu stehen in des
Raureifs Blüte
zu sein mit dem,
der alles schafft
Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
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Jesus
begegnen einmal im Jahr
an Weihnachten
in der Christmette
in der Krippe
in der hl. Schrift
beim Festmahl
Jesus begegnen unzählige Male
im Alltag
in der Feier des gemeinsamen Gebetes
im Menschen neben mir
im Wort des anderen
im Miteinander
Jesus begegnen
sich öffnen für ihn
sich freuen über ihn
der uns nicht allein lassen will
Jesus begegnen
in der Herausforderung
Jesus begegnen
im stärkenden Wort
Jesus begegnen mehrmals im Jahr
mehrmals täglich
in jeder Stunde
in jeder Minute
Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
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Advent
A
ankommen lassen
aufnehmen
D dienen
die Demut erahnen
da sein
V
Versöhnung feiern
Vorbereitung
E
etwas erwarten
N neu
werden
Not sehen
T
teilen
trösten
Treue
Text und Bild: Sr. M. Katharina
Wildenauer CSJ
|
Bild: Sr. M.
Katharina Wildenauer CSJ
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Es gibt
keinen anderen Weg
in den Himmel
als den
über die Erde.
Ulrich Zankanella
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