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Nicht
jeder Tag gleicht
dem anderen.
Jedoch sind
den Tagen im
Ordensleben eine Struktur gegeben, die Zeiten der Arbeit und
des
Gebetes, Zeit für einen persönlich und zur Gemeinschaft ermöglichen.
Die
verschiedenen Konvente
haben die zeitliche Struktur so
festgelegt
wie sie für die
dort
lebenden Schwestern am günstigsten ist.
Um 5 Uhr läuten am
Morgen in Ursberg die Glocken.
Für die
meisten Schwestern das Zeichen aufzustehen.
Den Tag
beginnen wir Schwestern mit einer Meditation.
Meist sind
es Texte oder Bilder die der Tagesliturgie
entnommen sind.
Noch vor
dem Frühstück beten wir gemeinsam das Morgenlob
der Kirche (Laudes)
und feiern die
hl.
Messe.
Nach dem
Frühstück, das meistens im Schweigen eingenommen
wird,
um die Eucharistiefeier
in sich nachklingen zu lassen,
widmen wir
uns unseren
beruflichen Aufgaben.
Vor dem Mittagessen
legen wir eine Besinnungspause ein,
in der wir
die
Geschehen des Vormittags bedenken und
beten das
Mittagslob (Mittagshore).
Das
Mittagessen nehmen wir gemeinsam im Refektor ein.
Zu Beginn
der
Mahlzeit hören wir eine Tischlesung.
Nach dem
Essen ist noch eine
kurze
gemeinsame Zeit des Austausches (Rekreation).
Dann haben
die meisten Schwestern etwas Zeit sich zu
entspannen,
um am
Nachmittag sich wieder den beruflichen Pflichten widmen zu können.
Den Abend
beginnen wir Schwestern mit dem gemeinsamen
Abendlob der
Kirche
(Vesper).
Nach dem
Abendessen mit Tischlesung und Zeit für das Gespräch beenden wir den
gemeinsamen
Tag mit dem Nachtgebet der Kirche (Komplet).
Die Stunden bis zum
Schlafen gehen, verbringen wir
Schwestern nach
unseren
individuellen und
gemeinschaftlichen Bedürfnissen.
Jede
Schwester gliedert in ihren Tagesablauf Zeiten für
das persönliche
Gebet ein.
Dabei beten
wir meist den Rosenkranz,
nehmen uns aber
auch die Zeit zur Anbetung
oder zum
Lesen in der hl. Schrift oder
anderen geistlichen Schriften.
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